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Frauke Bielefedt:
Gott ist auch im Dunkel |
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Hier finden Sie aus dem aktuellen Heft das Editorial sowie zweit weitere Artikel zum Reinschnuppern.
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Ulrich Eggers |
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Editorial der AUFATMEN-Ausgabe 1/10 (69 KB) |
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Kleine Brötchen - oder: Die magische Abkürzung Langjährige AUFATMEN-Leser werden sich vielleicht an ein Editorial erinnern, das ich in Heft 3/1998 geschrieben habe. Damals ging es mir um einen Missstand, der mit Hilfe von Bibelversen wie Lukas 16,10 erzeugt wird („Wer im Geringsten treu ist, ist auch im Großen treu“). Ein lebenskluger Vers, der eine wichtige Dynamik beschreibt. Aber als Pioniertyp und „Möchtegern“-Veränderer hatte ich mich über seine Anwendung oft geärgert, weil er gerne auch mal als Argument gegen Neues oder Großes eingesetzt wird: „Schaff’ Du mal erst, regelmäßig Deine Bibel zu lesen – dann kannst Du Dir auch ein paar große Ideen erlauben!“ Mein Appell damals: Wir brauchen auch eine „Treue im Großen“ – sonst wird die Rede von der „Treue im Kleinen“ schnell zu einem Disziplinierungsmittel bürgerlicher Behaglichkeit, die sich nicht verändern will und großen Visionen per se misstrauisch gegenüber steht (zum Nachlesen: www.AUFATMEN.de oder .ch) |
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Frauke Bielefeldt |
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Gott ist auch im Dunkel (191 KB) |
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Wenn der Bruder plötzlich stirbt Das Grauen kam mit der Nacht. Ich verbrachte gerade einen Teil meiner Semesterferien bei meinen Eltern. Mitten in der Nacht klingelte es an der Tür. Aus dem Tiefschlaf gerissen, brachte ich nur ein diffuses Wundern zustande, schon war ich wieder eingeschlafen. Als Nächstes hörte ich, wie mein Vater mit einem seltsamen Wimmern die Treppe hoch kam und zu meiner Mutter ins Schlafzimmer ging. Schlaftrunken versuchte mein Kopf, sich einen Reim darauf zu machen. Die Uhr zeigte vier Uhr morgens und der einzige, einigermaßen logische Gedanke, der mir kam, war, dass mein Vater vielleicht gerade an der Haustür ausgeraubt worden war. Als Nächstes kam meine Mutter in mein Zimmer und setzte sich auf meine Bettkante. „Was ist denn passiert?“, fragte ich. „Etwas ganz Schlimmes“, sagte sie, und dann: „Das Schlimmste überhaupt!“ |
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Albert Frey |
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Alte Schätze neu erleben: Kyrie (494 KB) |
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Liturgische Gebete für die Postmoderne Als Kind habe ich die liturgischen Gebete und Gesänge in der Messe, dem katholischen Gottesdienst, intuitiv aufgenommen, als kleiner Junge in einer Schola (Knabenchor) lateinisch und deutsch gesungen und als Jugendlicher bei der Gestaltung von Jugendgottesdiensten „neue geistliche Lieder (NGL)“ für liturgische Positionen gesucht. Als ich zu einem lebendigen Glauben fand, habe ich in vielen katholisch-charismatischen Gottesdiensten Lobpreislieder an liturgisch passenden Stellen gesungen. 1997 habe ich eine eigene „Messe“ geschrieben und mit der Immanuel Lobpreiswerkstatt unter dem Titel „Bis du kommst – Lieder zum Gottesdienst“ auf CD und Noten veröffentlicht. All das ist mir seit der Kindheit sehr vertraut und ein Teil meines Glaubens, meiner Beziehung zu Gott geworden. Natürlich habe ich auch unter der Starrheit der Liturgie gelitten, habe vieles lange nicht verstanden und das Feiern der Liturgie oft als geistlose Pflichterfüllung erlebt. |
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